Du kannst Stände eines Workflows sichern und später wiederherstellen. Das ist
die Rückfahrkarte für den Moment, in dem eine Änderung etwas kaputt macht, das
vorher lief – und dieser Moment kommt.
Im Bearbeiten-Dialog eines Workflows legst du über sichern eine Version
an. Gespeichert wird der komplette Aufbau: alle Bausteine, ihre Einstellungen
und die Verbindungen dazwischen. Gib der Version eine Bezeichnung, mit der du
später etwas anfangen kannst – „vor Umbau Mailversand“ hilft, „Version 3“ nicht.
Sinnvolle Zeitpunkte:
Über Versionen siehst du die gesicherten Stände und stellst einen davon
wieder her. Der Workflow springt dann komplett auf diesen Stand zurück.
Zwei Dinge, die dabei wichtig sind:
Space. Ein Rollback stellt also den Ablauf wieder her, nicht deine
Zugangsdaten – die bleiben, wie sie sind.
eine Tabelle geschrieben oder verschickt hat, macht ein Rollback nicht
rückgängig. Es setzt den Bauplan zurück, nicht die Wirkung.
Versionen sind dein Werkzeug für einzelne Workflows und für den Alltag: du legst
sie an, du stellst sie wieder her, sofort und ohne Rückfrage.
Das nächtliche Backup ist etwas anderes – es sichert den
gesamten Space inklusive Datenbank und Zugangsdaten und ist für den Ernstfall
gedacht, nicht für „ich habe mich gerade vertan“. Eine Wiederherstellung daraus
läuft über den Betreiber und kostet Zeit.
Faustregel: alles, was du selbst verbockt hast, holst du über Versionen zurück.
Unter Aktivität liegt ein Protokoll aller Änderungen im Space – wer wann was
angefasst hat. Wenn ein Workflow sich anders verhält als gestern und niemand
weiß, warum, ist das der erste Ort zum Nachsehen.