Vier Begriffe reichen, um flows zu verstehen. Wenn dir die klar sind, erklärt
sich der Rest der Oberfläche von selbst. Als reines Nachschlagewerk mit allen
weiteren Vokabeln gibt es zusätzlich das Glossar.
Ein Space ist deine private Automatisierungs-Umgebung. Nicht ein Ordner oder ein Mandant
innerhalb einer geteilten Installation, sondern ein eigener Container mit
eigener Datenbank und eigenem Verschlüsselungs-Key. Was in deinem Space liegt,
sieht kein anderer Kunde – auch nicht versehentlich über eine falsch gesetzte
Berechtigung, weil es technisch gar nicht dieselbe Installation ist.
Du kannst mehrere Spaces betreiben und oben links zwischen ihnen umschalten,
etwa getrennt nach Projekt oder Kunde. Wie viele es sein dürfen, hängt vom Tarif
ab – siehe Mehrere Spaces & Umschalten.
Ein Workflow ist eine einzelne Automatisierung: eine Kette aus Bausteinen
(in der Werkstatt Schritte genannt), die nacheinander abgearbeitet wird. Am Anfang steht
immer ein Trigger – der Auslöser. Das kann eine Uhrzeit sein, ein
eingehender Webhook, ein abgeschicktes Formular oder eine neue E-Mail.
Ein Workflow ist entweder aktiv (er läuft bei jedem Auslöser von selbst)
oder inaktiv (er liegt bereit, tut aber nichts). Neu hinzugefügte Workflows
sind immer erst inaktiv.
Ein Template ist eine fertige Automatisierung aus dem Shop. Du übernimmst
sie per Klick in deinen Space, wo daraus ein ganz normaler Workflow wird, den du
frei ändern kannst. Templates sparen den Teil, der beim Automatisieren am
längsten dauert: herausfinden, welche Bausteine man in welcher Reihenfolge
braucht.
Manche Vorlagen sind kostenlos, andere kostenpflichtig – letztere schaltest du
mit Credits oder per Einmalkauf frei.
Zugangsdaten sind gespeicherte Verbindungen zu externen Diensten: dein
Gmail-Konto, ein API-Schlüssel, ein Datenbankzugang. Sie werden verschlüsselt in
deinem Space abgelegt und einmal angelegt – danach kannst du sie in beliebig
vielen Workflows verwenden, ohne sie erneut einzutippen.
Genau deshalb ist ein neu hinzugefügter Workflow zunächst inaktiv: die Vorlage
bringt Platzhalter mit, deine echten Zugangsdaten trägst du selbst ein.
Ein Workflow ohne gesetzte Credentials sieht im Editor vollständig aus, bricht
aber beim ersten Lauf ab. Das ist der häufigste Grund für „läuft nicht“.